Lauter Sieger in Siegen

Beim 32. Deutschen Rock & Pop Preis in Siegen traten mehr als 70 Musiker und Bands um den Sieg in einer der acht Hauptkategorien an. Insgesamt wurden im Rahmen des 10-Stunden-Marathon-Events Preise in gut 120 Kategorien vergeben.

Erschienen im Branchenmagazin Musikmarkt am 15. Januar 2015.

Nur noch wenige Augenblicke bis zum Auftritt, doch Sarah Straub und ihre Bandkollegen wirken entspannt. Zeit für ein kurzes Gespräch mit dem Musikmarkt. „Das Besondere am Deutschen Rock & Pop Preis ist, dass die Jury hier nicht nach kommerziellen Aspekten bewertet, sondern nach musikalischen“, sagt Sarah Straub. In drei Kategorien tritt sie an beim 32. Deutschen Rock & Pop Preis in der Siegerlandhalle Siegen: beste Pop-Band, bestes Pop-Album, bester neuer Rock & Pop-Künstler.

Foto: Deutscher Rock & Pop Preis.

Foto: Deutscher Rock & Pop Preis.

Nebenan stehen fünf junge Musiker in auffällig blauer Kleidung. Es sind Hörbänd aus Hannover, die ebenfalls in der Kategorie beste Pop-Band antreten. „Wir sind eine Acapella-Band, machen im Grunde aber auch Pop“, sagt Josh Bredemeier, der wie seine vier Bandkollegen momentan noch Musik studiert. Gut 70 weitere Bands und Künstler geben während des 10-Stunden-Events in jeweils fünf Minuten vor den Augen einer fünfzehnköpfigen Jury ihr Bestes. Acht Hauptkategorien und 116 Neben- und Sonderkategorien stehen auf dem Programm. Die Sieger in den Hauptkategorien werden live vor Ort ermittelt, die Gewinner in den übrigen Kategorien wurden zuvor aufgrund der Einreichungen bestimmt, aber ebenfalls live in Siegen verkündet.

Hörbänd schaffen es in der Kategorie beste Popband aufs Treppchen, kommen mit ihrem Silbersieg aber nicht an Sarah Straub vorbei, die den „Deutschen Pop Preis 2014“ erhält. Viola Tamm aus dem hessischen Pohlheim wird mit dem „Deutschen Rock Preis 2014“ ausgezeichnet. Die Sieger in den weiteren Hauptkategorien: Hanna Meyerholz aus Münster triumphiert in der Kategorie Singer Songwriter, Alina Sebastian aus Aldenhoven erhält den „Deutschen Singer Preis 2014“. In Sachen Hard Rock entscheidet sich die Jury für Lady Moustache aus Darmstadt, Hands on Deck aus Köln siegen in der Kategorie Alternative. Der „Country & Folk Preis 2014“ geht an Nobody Knows aus Tangermünde, Sieger in der Kategorie Funk & Soul ist DC Seven aus Aachen. Den Publikumspreis holen sich Kuult aus Essen.

Städte bewerben sich um Ausrichtung

Präsentiert wird der Deutsche Rock & Pop Preis traditionell vom Deutschen Rock & Pop Musikerverband e.V., der Deutschen Popstiftung, dem Musiker Magazin, dem Branchenmagazin Musikmarkt und der Versicherungsgesellschaft „erpam“. Schirmherren sind Musikrat-Präsident Martin Maria Krüger und Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen. Erstmals gastierte der Deutsche Rock & Pop Preis im Sauerland, nachdem er mehrere Jahre im Rhein-Main-Neckar-Raum stattfand. „Inzwischen bewerben sich die Städte bei uns um die Ausrichtung“, sagt Ole Seelenmeyer, Initiator des Rock & Pop Preises und Vorsitzender des Deutschen Rock & Pop Musikerverbands.

Juror Mike van Summeren im WDR-Interview. Foto: Simon Colin.

Juror Mike van Summeren im WDR-Interview. Foto: Simon Colin.

Fünfzehn Personen umfasste diesmal die Jury. Darunter die Musiker Julia Neigel, Timo Hofmann, Karl Schauer, Nicole Hirschmann, Sylvia Heinz und Ludger Poggel. Außerdem Labelchef Dr. Oliver Blume, Alfred Music Publishing-Geschäftsführer Thomas Petzold, André Scherzer aus dem König & Meyer-Management, Tascam-Vertriebler Lutz Sommer und Daniel Wieland aus dem Shure Distribution-Marketing. Desweiteren die Produzenten Mike van Summeren und Carsten Kaiser, Musikschul-Leiter Steffen Zaha und Prof. Dr. Bernd Giezek, der unter anderem an der International School of Management in Frankfurt unterrichtet.

Bewerbung für 2015

Alle Hauptpreisträger erhalten ein Jahr lang alle Mitgliedsleistungen des Deutschen Rock & Pop-Musikerverbands. Am 1. März 2015 startet die Bewerbungsphase für den Deutschen Rock & Pop-Preis 2015. Nachwuchskünstler können sich bis zum 1. Juli mit ihrer Eigenkomposition bewerben. In der Kategorie Song sind auch Cover-Versionen zugelassen. Einzige Bedingung ist, dass kein Vertrag mit einem Major-Label besteht. Die Anmeldegebühr beträgt 30 Euro und für DRMV-Mitglieder 20 Euro. Die Teilnahme am Finale kostet 150 Euro je Hauptkategorie und 100 Euro je Sonder- und Nebenkategorie.

Die Hauptgewinner:

www.alina-sebastian.de

www.dcseven.de

www.handsondeck.de

www.hanna-meyerholz.de

www.kuult.eu

www.ladymoustache.de

www.nobodyknows.de

www.sarah-straub.de

www.violatamm.de

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